News

  • Material religion, Verflechtungsgeschichten…und viel mehr: ein Sinergia-Projekt am RWS

    Der Schweizerische Nationalfonds wird ein von Prof. Christoph Uehlinger koordiniertes, interdiszplinäres Forschungsprojekt über vier Jahre (Herbst 2019-Herbst 2023) mit rund 2.7 Mio. CHF fördern. Das Projekt wurde im Rahmen des Programms SINERGIA eingereicht und basiert auf einer Kooperation der Universitäten Zürich (Leading House), Bern (Prof. Silvia Schroer, Prof. Stefan Münger) und Tel Aviv (Dr. Ido Koch, Institute of Archaeology).

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  • Christine Schenk und Benedikt Korf beleuchten die Hintergründe der jüngsten Anschläge in Sri Lanka

    Ethnische und religiöse Spannungen sind in Sri Lanka an der Tagesordnung. Die militärische Lösung des Konflikts zwischen der Sri Lankischen Regierung und den tamilischen Befreiungstigern (LTTE) im Jahr 2009 hat nur scheinbar Ruhe in eine komplizierte Situation gebracht. Christine Schenk, Seminar für Religionswissenschaft, UZH und Benedikt Korf, Geographisches Institut, UZH beleuchten die Hintergründe der jüngsten Anschlägen zu Ostern 2019 und diskutieren die Rolle von Religion darin. 

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  • Drei RW-Studentinnen in VSUZH-Rat gewählt

    Ende April wählten die Studierenden der Universität Zürich den VSUZH-Rat. Dieser stellt die Legislative des Verbandes der Studierenden und der gesamtuniversitären Vertretung der Studierenden der UZH dar. 173 Kandidaturen gingen ein. 71 Ratssitze galt es zu besetzen, drei davon durch die Theologische Fakultät. Das Rennen gemacht haben drei Studentinnen der Religionswissenschaft: Lea Estermann (bisher), Caroline Ingold und Nevin Hammad (alle für kriPo - kritische Politik). Wir gratulieren herzlich!

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  • Barbara Zeugin im SRF-Interview über spirituelle Begleitung am Lebensende

    Barbara Zeugin vom Religionswissenschaftlichen Seminar hat sich mit Norbert Bischofberger vom Radio SRF 2 über ihre Forschung zu alternativen Formen der Begleitung am Lebensende in einem Hospiz und einem anthroposophischen Krankenhaus unterhalten. Entstanden ist ein Beitrag in der Sendung Blickpunkt Religion.

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  • Mercator Award 2019 geht an Barbara Zeugin

    Wir gratulieren Barbara Zeugin sehr herzlich zum Erhalt des diesjährigen Mercator Awards. Den Preis erlangt sie für ihre Dissertation, in welcher sie sich mit dem Zusammenhang von alternativer Religiosität und Sterbebegleitung beschäftigte. Die Religionswissenschaftlerin erforschte, wie eine nicht-kirchliche, aber dennoch religiöse Sterbebegleitung konkret aussieht. Ihre qualitativ-sozialwissenschaftliche Forschung basierte auf teilnehmender Beobachtung und zahlreichen Interviews mit Patientinnen und Patienten sowie dem Fachpersonal eines Hospizes und eines anthroposophisch-medizinischen Spitals. Sie zeigte auf, dass die alternativ-religiöse Begleitung weit über das gängige Verständnis von Spiritual Care hinausgeht.

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  • Band „Religion, Spiritualität, Medizin. Alternative Religiosität und Palliative Care in der Schweiz“ von Mirjam Mezger erschienen

    Die Palliative Care hat den Auftrag, den religiösen und spirituellen Bedürfnissen von Sterbenden entgegenzukommen. Doch welche Form kann religiöse Betreuung in einem Umfeld, das von naturwissenschaftlicher Medizin bestimmt wird, annehmen? Welche Rolle spielt dabei die Spiritual Care? Und findet alternative Spiritualität im Krankenhaus vielleicht eher Platz als konfessionell gebundene Religiosität? Mirjam Mezger geht diesen Fragen nach und liefert mit ihrer qualitativen Studie praxisnahe Antworten.

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  • Sammelband „Medicine – Religion – Spirituality. Global Perspectives on Traditional, Complementary, and Alternative Healing“ von Dorothea Lüddeckens und Monika Schrimpf erschienen

    In modernen Gesellschaften ist die funktionale Differenzierung von Medizin und Religion das vorherrschende Paradigma. Zeitgenössische therapeutische Praktiken und Konzepte in Heilsystemen wie Transpersonale Psychologie, Ayurveda sowie buddhistische und anthroposophische Medizin sind jedoch sowohl von medizinischen wie auch religiösen oder spirituellen Elementen geprägt. Dieses Buch untersucht die Verflechtung von Medizin, Religion und Spiritualität in Europa, Asien, Nordamerika und Afrika. Es stellt Fragen nach der Auswirkung von politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen auf diese Heilsysteme, nach dem Verhältnis von religiösen und wissenschaftlichen Diskursen, nach der Positionierung von Heilpraktikern zwischen Medizin und Religion sowie nach der Attraktivität des Angebots auf Patienten.

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  • WG der Religionen – Ein Experiment in Kooperation mit dem SRF

    Wie können religionswissenschaftliche Inhalte für ein breites Publikum aufbereitet werden, ohne dass sie banalisiert werden? Eine Gruppe aus ProfessorInnen und Studierenden des Religionswissenschaftlichen Seminars begleitet im laufenden Herbstsemester 2018 eine TV-Produktion des SRF. Die Sendung "WG der Religionen" bietet einen auf fünf Personen fokussierten Einblick in die religiöse Vielfalt in der Schweiz. Eine Buddhistin, ein Jude, ein Katholik, eine Muslimin und ein Atheist leben auf begrenzte Zeit miteinander und tauschen sich über ihre persönliche Sicht auf Religion aus.

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  • Lehrkredit für innovative Lehre

    Zum dritten Mal vergibt die Lehrkommission der Universität Zürich Drittmittel zur Erprobung innovativer und modellhafter didaktischer Lehrkonzepte und Lehrveranstaltungsformate. Der Lehrkredit besteht aus zwei Förderlinien, einer strategischen und einer kompetitiven. Die Mittel der kompetitiven Förderlinie werden jährlich ausgeschrieben. Unter den geförderten Eingaben firmiert das Projekt «Mikrogeschichte, Historische Religionswissenschaft und Wikipedia» von Martin Bürgin.

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  • Martin Bürgin über die Geschichte des cineastischen Skandals im Interview mit dem Filmbulletin

    Die beiden Filmwissenschaftler Wolfgang Fuhrmann (Professor an der Universidad Jorge Tadeo Lozano in Bogotá) und Matthias Uhlmann (Post-Doc an der Universität Zürich) befragen den Zürcher Religionswissenschaftler Martin Bürgin in der aktuellen Ausgabe des Filmbulletins zur Geschichte des cineastischen Skandals und zu der von ihm kuratierten Filmreihe «royalscandalcinema». Unter anderem diskutieren die drei über die zyklische Natur sozialer Normdebatten, die Untersuchung von Filmen als historischem Quellenmaterial und das Skandalisierungspotenzial religiöser Akteure.

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  • 6. Sri Lanka Rundtisch in Zürich

    Am 6. und 7. September 2018 fand der sechste Sri Lanka Rundtisch in Räumen der theologischen Fakultät statt. Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Mitarbeiter*innen von Bundesbehörden diskutierten die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen Sri Lanka seit dem Ende des Bürgerkrieges (2009) konfrontiert ist.

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  • Nachwuchspreis SAGW 2018 geht an Anja Kirsch

    An der Jahresversammlung vom Samstag 2. Juni verleiht die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) Anja Kirsch den mit 10'000 CHF dotierten Nachwuchspreis. Ihr Artikel „Red catechisms: socialist educational literature and the demarcation of religion and politics in the early 19th century” zeugt von einer exzellenten, wissenschaftlichen Qualität. Anja Kirsch koordiniert das gemeinsame Doktoratsprogramm Religionswissenschaft der Universitäten Basel und Zürich.

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  • Neues facultativ zu "Religion und Politik" erschienen

    Fragen um das Verhältnis von Religion und Politik sind derzeit in medialen und öffentlichen Diskursen sehr präsent. Dies gilt sowohl für internationale wie für nationale Kontexte. In seiner Vieldimensionalität und Komplexität schwer fassbar, stellt das Spannungsfeld Religion und Politik Gesellschaft und Staat immer wieder vor neue Herausforderungen. Das aktuelle Heft gewährt einen Einblick in die Arbeit der Peer Group for Religion and Politics, eine Gruppe von Nachwuchswissenschaftler_innen der UZH, die sich mit diesem Themenfeld auseinandersetzt. Ausserdem thematisiert es u.a. wie normative und säkulare Moral respektive wie rechtliche und religiöse normative Ordnungen neben- oder miteinander existieren können und warum sich ein Blick über die Grenzen Europas lohnt, wenn in der Schweiz über die Anerkennung religiöser Gruppen und ihrer Praktiken diskutiert wird.

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