Brigitta Rotach

Brigitta Rotach, Dr. theol.

Habilitandin

brigitta.rotach[at]theol.uzh.ch

Zur Person

Studium der Theologie in Zürich, Rom und Tübingen. Assistenz bei Prof. Dr. Susanne Heine in Praktischer Theologie und Religionspsychologie. Dissertation über das Buch Jona in der bildenden Kunst. 1994 (-2011) als Redaktorin und Moderatorin beim Schweizer Fernsehen in der Redaktion „Sternstunden“ tätig, Realisation von über 200 Gesprächssendungen für die „Sternstunde Religion“; 1996-99 zudem verantwortliche Redaktorin für das „Wort zum Sonntag“. Seit 1998 verheiratet und Mutter zweier Töchter. 2006/07 freies Studienjahr in Princeton (USA). Aus einer jüdisch-christlichen Familie stammend, seit 2006 Mitglied der jüdisch-liberalen Gemeinde Or Chadasch in Zürich und seit 2010 Vorsitzende ihrer Kulturkommission und Gründungsmitglied von „SERET. Kino aus der jüdischen Welt“. 2009-2011 reduziertes Fernsehpensum zu Gunsten eines religionswissenschaftlichen Habilitationsprojekts. Seit September 2011 Stellvertretung als Schreiberin von „Filmtipp“. Daneben freie Mitarbeit bei der jüdischen Wochenzeitung Tachles, Moderation verschiedener interreligiöser und kultureller Anlässe und Lehraufträge für rhetorische Kommunikation. 2009-2014 Koordinatorin der Sigi Feigel-Gastprofessur für Jüdische Studien am Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Zürich, seit 2015 verantwortlich für die Kulturprogramme im Haus der Religionen, Bern.

Publikationen

  • Der Durst der Toten und die zwischenzeitliche Erquickung (Refrigerium Interim), in: Peter Jezler (Hg.), Himmel Hölle Fegefeuer. Das Jenseits im Mittelalter. Ausstellungskatalog Schweizer Landesmuseum, Zürich, 1994, 33-40.
  • Jona – ins Bild gesetzt. Fallstudien zur Jona-Aneignung in praktisch-theologischer Perspektive, Diss. (masch.), Universität Wien, 1998.
  • Trialog mit wechselnden Hauptrollen. Über die Arbeit an einer medialen Gesprächsform, in: Myriam Bienenstock und Pierre Bühler (Hg.), Religiöse Toleranz heute – und gestern, Freiburg i. Br.: Verlag Karl Alber, 2011, 212-226.
  • Verschiedene populärwissenschaftliche Artikel in Schritte ins Offene, Artheon, Medientipp und Tachles.

Aktuelles Forschungsprojekt

Wasser des Lebens oder Tod in der Wüste: jüdische und christliche Identitätskonstruktion in Rezeptionen von Numeri 20 / Paraschat Chukat.
Beschreibung in der Forschungsdatenbank