Forschungsverständnis

Die Universität Zürich versteht sich als Forschungsuniversität. Entsprechend erwartet und fördert das Religionswissenschaftliche Seminar die Forschungstätigkeit seiner Mitarbeitenden. Studierende kommen mit religionswissenschaftlicher Forschung im Rahmen von Lehrveranstaltungen und Tagungen in Kontakt. Erste eigene Forschungserfahrung sammeln sie mit ihrer Masterarbeit.

Grundlagenforschung und gesellschaftliche Herausforderungen 

Die Themen, die am Religionswissenschaftlichen Seminar erforscht werden, sind mit aktuellen gesellschaftlichen Diskursen über Religion (Migration, Diversität, Partizipation vs. Segregation, Gender, Medien, Digitalisierung…) mal mehr, mal weniger verknüpft. Wissenschaft ist für die Gesellschaft dann interessant, wenn sie nicht nur bestehende Meinungen dupliziert, sondern empirisch begründete, analytisch transparente und theoretisch reflektierte Erkenntnisse hervorbringt und vermittelt. 

Engagiert und innovativ

Forschung braucht Neugier, Motivation und Engagement. Manche der am Religionswissenschaftlichen Seminar laufenden Forschungsprojekte sind von Professorinen und Professoren im Rahmen von Programmen, andere massgeschneidert von den Forschenden selbst konzipiert worden. Wir legen Wert auf ein gutes Gleichgewicht von Freiheit und Betreuung. Forschende entwickeln sehr spezialisierte Expertisen, sollen aber auch in der Lage sein, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

Vernetzt

Innovative Forschung bedarf des Austauschs über Lehrstuhl-, Themen- und Methodengrenzen hinaus, besonders unter Peers. Jede Forscherin, jeder Forscher ist Teil eines oder mehrerer Netze von Forschenden, mit denen sie oder er projektbezogen im Austausch steht. Ein Institut wie das RWS ist keine Insel, sondern ein Knotenpunkt, an dem viele Fäden zusammenlaufen.