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Herzlich willkommen auf den Seiten des Religionswissenschaftlichen Seminars der Theologischen Fakultät der Universität Zürich. Hier finden Sie unter anderem aktuelle Informationen zum Seminar, zu den Studiengängen Religionswissenschaft, Veranstaltungen, Personen und aktuellen Forschungsprojekten.

News

  • Wir begrüssen Prof. Dr. Rauf Ceylan, Professor für gegenwartsbezogene Islamforschung an der Universität Osnabrück, als Gastprofessor für Islamische Theologie und Bildung im Herbstsemester 2018. Rauf Ceylan beschäftigt sich mit migrations- und religionssoziologisch ausgerichteten Forschungsthemen, welche er in seine Lehrtätigkeit an der UZH einbringt.

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  • An der Jahresversammlung vom Samstag 2. Juni verleiht die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) Anja Kirsch den mit 10'000 CHF dotierten Nachwuchspreis. Ihr Artikel „Red catechisms: socialist educational literature and the demarcation of religion and politics in the early 19th century” zeugt von einer exzellenten, wissenschaftlichen Qualität. Anja Kirsch koordiniert das gemeinsame Doktoratsprogramm Religionswissenschaft der Universitäten Basel und Zürich.

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  • Fragen um das Verhältnis von Religion und Politik sind derzeit in medialen und öffentlichen Diskursen sehr präsent. Dies gilt sowohl für internationale wie für nationale Kontexte. In seiner Vieldimensionalität und Komplexität schwer fassbar, stellt das Spannungsfeld Religion und Politik Gesellschaft und Staat immer wieder vor neue Herausforderungen. Das aktuelle Heft gewährt einen Einblick in die Arbeit der Peer Group for Religion and Politics, eine Gruppe von Nachwuchswissenschaftler_innen der UZH, die sich mit diesem Themenfeld auseinandersetzt. Ausserdem thematisiert es u.a. wie normative und säkulare Moral respektive wie rechtliche und religiöse normative Ordnungen neben- oder miteinander existieren können und warum sich ein Blick über die Grenzen Europas lohnt, wenn in der Schweiz über die Anerkennung religiöser Gruppen und ihrer Praktiken diskutiert wird.

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  • Nur während fünf Tagen lief der türkische Film «Can Feda» in den Zürcher Kitag-Kinos – dann wurde er wieder aus dem Programm gestrichen. «Can Feda», zu Deutsch Opferbereitschaft, zeigt die Geschichte einer türkischen Spezialeinheit im Einsatz – wenn auch nicht explizit erwähnt, spiele er auf die türkische Offensive auf kurdische Einheiten im syrischen Afrin an, sagen Kritiker_innen. Die Kitag beschrieb den Film als «cineastisches Plädoyer für den Frieden». Jene, die eine Absetzung des Films forderten, sehen in dem Streifen in erster Linie nationalistische und militaristische Propaganda. Im Interview mit dem Tagesanzeiger ordnet der Zürcher Religionswissenschaftler Martin Bürgin den Film und dessen Skandalisierung in einem weiteren Rahmen ein.

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  • In der Sendung «Kultur kompakt» auf Radio SRF 2 Kultur kommentiert der Zürcher Religionswissenschaftler Martin Bürgin zusammen mit Ute Holl, Professorin für Medienästhetik an der Universität Basel, Herbert Achternbuschs Film «Das Gespenst» aus dem Jahr 1982. Martin Bürgin zeigt «Das Gespenst» am 5. April 2018 im Rahmen seiner royalscandalcinema-Filmreihe zur Geschichte des cineastischen Skandals, wo Ute Holl den Film und seine Skandalisierung in einem Einführungsreferat kontextualisiert.

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  • Die UZH News berichten über den royalscandalcinema-Filmzyklus zur Geschichte des cineastischen Skandals der vom Doktoranden Martin Bürgin programmiert und moderiert wird. Jeden Monat zeigen Martin Bürgin und sein Team einen Film, der einen medialen Skandalisierungsprozess nach sich zog. Die Filme werden eingeführt durch fachkundige Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen. Angedacht ist derzeit ein Programm von rund 60 Filmen aus den Jahren 1905 bis 2012.

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  • Was bedeutet die Digitalisierung für unsere Gesellschaft? Im Rahmen der Digital Society Initiative beantworten Forschende der Universität Zürich in kurzen Videos – den UZH Talks – Fragen zur Digitalisierung. Die Zürcher Religionswissenschaftlerin Dorothea Lüddeckens denkt beispielsweise über die Frage nach, ob Religion und Spiritualität auch übers Internet funktionieren und was dieses Medium für religiöse und spirituelle Menschen attraktiv macht.

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  • Martin Bürgin doktoriert am Religionswissenschaftlichen Seminar zum sogenannten «Zwetschgenkrieg» und dessen Rezeption in Geschichtsschreibung, Gebrauchsgeschichte und religiöser Erinnerungskultur. Der Begriff «Zwetschgenkrieg» bezeichnet in romantisierender und heroisierender Weise antijüdische Ausschreitungen, die sich gegen die Schweizer Juden in Lengnau und Endingen richteten. Das wenig bekannte Kapitel der Schweizer Geschichte scheint medial zu interessieren.

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  • Die Schweizerische Gesellschaft für Religionswissenschaft vergibt den diesjährigen "Fritz Stolz-Preis für hervorragende Abschlussarbeiten in Religionswissenschaft" an Mirjam Aeschbach und Daniela Stauffacher. Beide sind Doktorandinnen des Religionswissenschaftlichen Seminars in Zürich.

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  • Christoph Uehlinger war vom 26.-30. September 2017 Gast des Postgraduiertenprogramms Religionswissenschaft (Ciências da Religião) der Universidade Metodista de São Paulo. Er trug mit zwei Vorträgen zu einer Tagung über "Weibliche Gottesbilder und Marienverehrung in Lateinamerika" bei, referierte im Postgraduiertenseminar "Bibelwissenschaft und Archäologie" und hielt einen weiteren, öffentlichen Vortrag zum Thema "Diversität von Gottesvorstellungen im antiken Israel und Juda".

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